Kurz gesagt
Eine professionelle Leckageortung läuft während der normalen Produktion: Nach einem Vorgespräch prüfen Techniker das Druckluftnetz mit Ultraschall, kennzeichnen jede Leckage mit einem Etikett, fotografieren und bewerten sie. Danach stehen alle Leckagen mit Kosten, Ersatzteilen und Reparaturaufwand in einer Datenbank bereit. Vorbereiten sollten Sie vor allem einen Ansprechpartner, Zutritt und Sicherheitsunterweisung, Hallenpläne sowie Ihren Druckluftpreis je m³.
Der Ablauf Schritt für Schritt
- Kennenlernen vor Ort: Im Gespräch bei Ihnen klären wir Netz, Ziele und Rahmenbedingungen – unverbindlich und kostenlos.
- Ortung im laufenden Betrieb: SCC-zertifizierte Techniker prüfen das Netz mit digitaler Ultraschalltechnik, ohne Produktionsstillstand.
- Kennzeichnen und fotografieren: Jede Leckage erhält vor Ort ein Etikett und wird – sofern erlaubt – fotografiert.
- Bewerten und priorisieren: Nach Größe, Volumenverlust, Einsparung in Euro, Erreichbarkeit, Reparaturzeit und benötigten Ersatzteilen.
- Dokumentieren und auswerten: Alle Daten stehen in der Leckagen-Datenbank bereit – mit Auswertungen in kWh, Tonnen CO₂ und Euro.
- Reparieren und nachweisen: Auf Wunsch mit Reparaturunterstützung, Ersatzteilen und Erfolgsnachweis per Durchflussmessung.
So bereiten Sie die Leckageortung vor
Diese Punkte machen die Untersuchung schneller und die Ergebnisse aussagekräftiger:
- Ansprechpartner benennen – idealerweise aus Instandhaltung oder Energiemanagement.
- Zutritt und Sicherheit klären – Zugangsberechtigungen, Sicherheitsunterweisung und gegebenenfalls Arbeitserlaubnisse.
- Hallen- und Gebäudepläne bereitstellen – sie helfen, jede Leckage eindeutig zu verorten.
- Fotoerlaubnis klären – Fotos erleichtern das spätere Wiederfinden erheblich.
- Druckluftpreis und Betriebszeiten nennen – Grundlage für die Bewertung in Euro.
- Besondere Bereiche benennen – etwa Hygienezonen, Reinräume oder hoch liegende Rohrtrassen.
Was während der Ortung passiert
Die Techniker arbeiten autark in allen Bereichen und stimmen sich nur dort ab, wo es nötig ist. Geprüft werden Druckluft und auf Wunsch alle technischen Gase ab 0,4 bar sowie Kondensatableiter – im laufenden Prozess. Schwer zugängliche Bereiche wie Silos oder Außenverrohrungen lassen sich mit dem LeckoCopter, der Drohne der DAB Energy, prüfen.
„Das Team der DAB Energy hat seine hohe Kompetenz unter Beweis gestellt, es arbeitete in allen Abteilungen autark und gewährleistete einen unterbrechungsfreien Betrieb.“
Was Sie danach erhalten
- Zugang zur webbasierten DAB Energy Leckagen-Datenbank
- Jede Leckage mit Foto, Standort, Kategorie, Volumenverlust, Kosten, Ursache, Ersatzteil und Reparaturaufwand
- Auswertungen der Einsparpotenziale in kWh, Tonnen CO₂ und Euro – etwa für ISO 50001 und EMAS
- Materiallisten und Reparaturaufträge
- Optional: Reparatur durch unsere Techniker und Erfolgsnachweis per Flowmessung
Wie lange dauert eine Leckageortung?
Das hängt von der Größe des Netzes, der Zahl der Verbraucher und der Zugänglichkeit ab. Im Vorgespräch vor Ort schätzen wir den Aufwand für Ihr Werk ein – und schlagen vor, welche Bereiche zuerst untersucht werden sollten.